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Alhaurin de la Torre Geschichte

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Alhaurin de la Torre Geschichte





Wenn Sie die gegenwärtige Rolle von Alhaurin de la Torre mit seiner Rolle in der Vergangenheit vergleichen, gibt es eine auffallende Ähnlichkeit. Genau wie das heutige Alhaurin de la Torre wurde die Stadt auch früher von den Phöniziern, den ältesten bekannten Siedlern der Region, als Wohngebiet genutzt.

Die Phönizier, die in Malaga und Cartama in der Zeit zwischen 1.000 und 800 v. Chr. die ersten Fabriken erbauten, ließen sich in der Umgebung von Alhaurin de la Torre nieder. Die Siedler waren sehr engagiert im Bergbau und es gibt sogar Überreste von extrahiertem Kupfer, Blei, Graphit und Eisen in der Gegend.

Als die Römer die Stadt übernahmen, benannten sie den Ort in Lauro, später in Lauro Vetus um. Gefundene Werkzeuge lassen vermuten, dass die römischen Siedler im Mauerhandwerk tätig waren. Zu den weiteren archäologischen Funden gehören Münzen, Keramik, Gräberfelder und Mosaike.





Einige Historiker glauben, dass dies der Ort ist, an welchem die Flüchtlinge der epischen Schlacht von Munda-Betic Zuflucht suchten und sie die Anhänger von Julius Cäsar köpften. Die Schlacht von Munda wird als größte Schlacht angesehen, die Julius Cäsars je gekämpft und gewonnen hatte.

Wie die meisten Städte in Malaga stand auch Alhaurin de la Torre einmal unter muslimischer Herrschaft. Die Mauren kamen im 10. Jahrhundert und in den darauf folgenden Jahrhunderten florierten die Orte, an denen sie lebten. Neben ihren Wohnhäusern bauten die Mauren auch Bauernhöfe, Moscheen und Wachtürme (Torre ist ein spanisches Wort für "Turm").
Die Überreste eines Bauernhofes und eines nahe gelegenen Wachturms gehören zu den seltenen Spuren der maurischen Besetzung.



In den späten 1480er Jahren eroberten die christlichen Streitkräfte die Region zurück und gaben der Stadt ihren heutigen Namen. Die Mehrheit der maurischen Baustrukturen und Bauwerke wurde abgerissen und durch christliche ersetzt. Einige dieser Bauwerke sind bis heute stehen geblieben.

Eines dieser ist die Kirche de San Sebastian, die 1505 über einer Moschee erbaut wurde (was damals eine gängige Praxis war). Die Kirche wurde im Jahr 1680 von einem starken Erdbeben zerstört. Was Sie heute sehen ist tatsächlich die wiederaufgebaute Version.

In diesen Jahren wurden viele der alten Obst- und Zitrusbäume gepflanzt. Mühlen, die Weizen und Mehl aufbereiteten, wurden auch erbaut. Für die Felder wurde das Wasser aus den Flüssen in der Nähe gezapft und Kanäle gebaut, um diese umzuleiten.



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