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Die Gemeinde liegt im Norden der Provinz Málaga, rund 75 km von der Hauptstadt entfernt, gehört zur Comarca Antequera und grenzt an die Provinzen Granada und Sevilla. Ihr Gemeindegebiet umfasst etwa 65 km2 und erstreckt sich fast vollständig über eine Ebene voller Olivenhaine und Getreidefelder. Hier leben knapp 5.500 Menschen.
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Die in der Gegend gefundenen Überreste belegen, dass hier bereits etwa 2.500 Jahre vor Christus Menschen siedelten. Unter römischer Herrschaft erlebte der Ort eine Blütezeit, denn er lag am Schnittpunkt von drei der wichtigsten Römerstraßen. Aus der Zeit danach gibt es kaum Kenntnisse oder Funde, bis im Jahr 1240 König Ferdinand III. der Heilige den Muslimen die Burg von Estepa und das gesamte Umland einschließlich Alameda abnahm. 1555 wird das erste Einwohnerverzeichnis von Alameda erstellt. 1559 verkaufte König Karl V. die Ländereien an den genuesischen Kaufmann Marcos Centurión, der damit Marquis des Estado de Estepa und seiner Ländereien wurde. Anfang des 17. Jahrhunderts erlebte Alameda einen bedeutenden Aufschwung, da es wie schon in römischer Zeit zu einem Wegkreuz wurde. Beherbergung, Landwirtschaft und Viehzucht waren die wichtigsten Einnahmequellen. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde der Ort mit der neuen Provinzeinteilung Teil von Málaga und erhielt seine kommunale Selbstständigkeit.

Die auf Geheiß der Marquis von Estepa errichtete Barockkirche wurde im Jahr 1700 eingeweiht. Auffällig sind ihre Fassade aus Bruchstein und Ziegeln und das Rundbogenportal. Im Inneren mit lateinischem Kreuzgrundriss stechen die drei Camarines hervor, die als Meisterwerk des Rokoko gelten, sowie eine polychrome Holzfigur des gekreuzigten Christus aus dem 14. Jahrhundert und eine vielfältige Gemäldesammlung. Im Kirchhof befindet sich das Grab des berühmten Banditen José María Hinojosa, genannt „el Tempranillo“.
Zum Nationaldenkmal erklärt. Die Thermenanlage stammt aus dem 1. bis 3. Jahrhundert und erstreckt sich über rund 3.000 m2, verteilt auf mehrere Bereiche. Es gab Becken, Umkleideräume und Räume für verschiedene Zwecke. Bei den Ausgrabungen zwischen 1981 und 1983 wurden außerdem Keramikreste und Münzen gefunden.
Zum Nationaldenkmal erklärt. Die Anlage besteht aus rund 20 künstlichen Grabhöhlen, in denen Knochen- und Keramikreste gefunden wurden. Ihr Alter wird auf 2.500 bis 2.000 v. Chr. datiert.
Die Lagune ist über 26 ha groß und wegen der Vielfalt ihrer Tier- und Pflanzenarten als Naturreservat ausgewiesen.
Er liegt auf dem Gipfel des Alto de La Camorra und bietet einen Blick über die Olivenhaine sowie herrliche Ausblicke auf die Umgebung des Ortes.

Das Fest zu Ehren des Schutzpatrons des Ortes wird am 14. und 15. Mai gefeiert und ist als Fest von nationalem touristischem Interesse anerkannt.
Sie findet in der ersten Augustwoche statt und dauert fünf Tage, wobei der letzte Tag immer auf einen Sonntag fällt.
Einer der Höhepunkte dieser Woche ist der Auszug der Heiligenfiguren aller Bruderschaften. Prozessionen finden am Palmsonntag und von Mittwoch der Karwoche bis Ostersonntag statt.

Hotel Posada de José María el Tempranillo. - 3 Sterne, Crta. Alameda-Antequera km 1, Tel. 952 711 009
Die Küche von Alameda beruht vor allem auf den Erzeugnissen der Gegend, Mehl und Olivenöl. Zu den typischen Gerichten zählen Reis mit Hase oder Kaninchen, Migas aus Brot und aus Mehl sowie Süßes wie Mantecados, Roscos und Mostachones.
